
Jedes Jahr wird die Serengeti zur Bühne eines der beeindruckendsten Naturereignisse der Welt: der Großen Tiermigration. Mehr als 1,5 Millionen Gnus, begleitet von Hunderttausenden Zebras und Gazellen, ziehen in einem endlosen Kreislauf durch die Ebenen der Serengeti und weiter in die Masai Mara in Kenia.
Angetrieben von Regen, frischem Gras und dem Instinkt zu überleben, ist die Große Migration kein einzelnes Ereignis, sondern eine ganzjährige Reise voller Dramatik, Leben und Bewegung.
Höhepunkte:
Zu Beginn des Jahres halten sich die Herden in der südlichen Serengeti und im Ndutu-Gebiet auf. Die nährstoffreichen Kurzgrasflächen bieten ideale Bedingungen für den Nachwuchs.
Die Kalbungszeit ist eine der spannendsten Phasen der Migration, da Raubtiere die leichte Beute nutzen – ein Paradies für Natur- und Fotoliebhaber.
Höhepunkte:
Mit dem Ende der kurzen Regenzeit setzen sich die Herden langsam in Bewegung und ziehen Richtung zentrale Serengeti. Diese Phase zeigt besonders eindrucksvoll die schiere Größe der Migration.
Höhepunkte:
In der westlichen Serengeti stellt der Grumeti-Fluss das erste große Hindernis dar. Die Überquerungen sind unvorhersehbar, intensiv und oft dramatisch.
Höhepunkte:
Dies ist die bekannteste Phase der Großen Migration. In der nördlichen Serengeti stehen die Herden vor dem gefährlichen Mara-Fluss. Oft sammeln sich Tausende Tiere am Ufer, bevor sie sich plötzlich ins Wasser stürzen.
Flussüberquerungen können mehrmals täglich stattfinden – oder tagelang gar nicht. Erfahrung und Geduld sind hier entscheidend.
Höhepunkte:
Mit den kurzen Regenfällen beginnen die Herden, sich wieder nach Süden zu bewegen. Diese Zeit ist ideal für Reisende, die die Serengeti abseits der Hauptsaison erleben möchten.
Im Dezember schließen sich die Kreise der Migration. Die Herden erreichen erneut die südliche Serengeti und bereiten sich auf die nächste Kalbungszeit vor.